Ich drehe ziemlich am Rad bei dem Thema, dass nun wieder für irgendwas völlig sinnloses wie eine Eierinnenschalenfarbe jeder Vermehrer alles in der Brüter haut, was er hat und damit Inzucht ohne Ende betrieben wird und wir in einem Jahr wieder das große Geschrei haben, warum denn die Wachteln so schnell sterben.
Das wird nicht gut funktionieren, da sie in den ersten drei Wochen enorme Wachstumssprünge machen und die älteren Tiere viel zu groß und damit auch gefährlich für die Küken sind. Die brauchen 14 Tage Wärme, die mit 3 Wochen sollten davon bereits entwöhnt sein. Die Großen lassen die kleinen nicht ans Futter.
Ich hoffe, sie schafft es und es ist doch völlig egal, ob sie nochmal Eier legt oder nicht.
Meine Tierärztin hatte noch nie vorher eine Wachtel gesehen, aber Vogel ist Vogel und sie hat sich sogar noch weiter in das Thema eingelesen. Sie auch auch meine 2 Euro Maus für 70 Euro (seufz) operiert. Ist doch meine Sache!
für mich sieht es auch nicht so dramatisch aus, nur würde ich sie komplett ausheilen lassen und neue Federn bekommen lassen und mir überlegen, ob sie dann in einer andere Gruppe kommt oder der Hahn weg. Wie konnte er sie überhaupt so zurichten? Das ist ja nicht in einer Nacht passiert.
Einen Sattel halte ich für Qual bei einer Wachtel. Ich würde den Hahn tauschen.
Huhu, ich glaube, Du hast Dir Deine Antwort schon selbst gegeben. Die Wachteln legen natürlich im Winter weniger bis gar nicht, sind aber auch deutlich durch die Fasane gestresst.
Ich habe kein Verständnis dafür, sich nicht einen vernünftigen Tierarzt zu suchen (das macht man eigentlich auch, bevor man sich Tiere anschafft!) oder in eine Tierklinik oder Vogelklinik zu fahren.
Es kann alles mögliche sein. Nervenleiden, Vitamin B Mangel, mechanische Verletzung, Tumor. Was weiß ich.
Sollte sich eine als Dauerquerulantin rausstellen hilft es, diese mal 3 Tage zu separieren. Oft ist sie dann sehr viel demütiger. Das klappt aber nur bei Hennen, bei Hähnen ist es die Triebigkeit, die sich nicht ändert, wenn man sie separiert.
Grundsätzlich geräuschempfindlich sind Wachteln nicht, der Rasenmäher interessiert sie beispielsweise gar nicht. Ich könnte mir aber vorstellen, dass so ein Getrappel gerade nachts ihnen Angst macht und sie Ratten oder andere Feinde vermuten. Du wirst es letztendlich daran merken, ob sie Eier legen oder zu gestresst sind.
Ich stehe diese Eigenbauten immer ein wenig kritisch gegenüber, da es oft zu Lasten der Tiere geht, wenn es leider doch noch nicht so ganz ausgereift ist, das System. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Schau doch bitte unter Zwergwachteln und deren Haltung nach, da findest Du alles. Das macht hier in einer Futterfrage wenig Sinn und man findet es später nie wieder.
Nein, Du kannst am Ei nicht den Farbschlag erkennen. Ich habe nur Tenebrosus und unterschiedliche Muster, also Hennen erkennbar. Aber auch mal Wild dabei, sind es Eier mit einem bestimmten Muster, das aber nicht auf die Farbe der Henne hinweist.
Also manchmal kenne ich die Henne. Du kannst mir aber kein Ei zeigen und ich sage: Das wird eine Tenebrosus. Das ist äußerlich nicht erkennbar.