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Dieses Thema hat 4 Antworten
und wurde 996 mal aufgerufen
 Außenhaltung
lila87 ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2011 11:12
Sand als Bodengrund? antworten

Hallo Zusammen!

Was haltet ihr davon wenn man einen 10 Quadratmeter großen Stall für Wachteln hauptsächlich mit Quarzsand als Bodengrund einrichtet?

Man könnte ja in einer Ecke ein bisschen Heu oder Stroh hinlegen.

Ich dachte mir halt, dass der Sand relativ günstig ist, und man die Eier in einem solchen Bodengrund besser findet.

Ich habe zwar Zugriff auf kostenloses Stroh, allerdings kann ich das nicht häckseln lassen. Ich denke im Stroh lassen sich die Eier nur schlecht finden und Wachteln können im ungehäckselten Stroh auch nur schlecht laufen, oder?

Liebe Grüße

lila


Nelje Offline

Modi


Beiträge: 3.984

20.01.2011 12:07
#2 RE: Sand als Bodengrund? antworten

Sand hat denke ich bei der großmengenhaltung wie du sie vorhast den Nachteil das du Wachteln ziemlich oft sauber machen mußt und du dan ürgendwan nicht mehr weißt wohin mit dem alten verschmutzten Sand. Das Stroh das sich bei uns durch die Vögel udn natürlich die Hühner schnell ansammelt wird kompostiert und die Erde dan wieder im Garten untergegraben, aber ich wüßte nicht wie ich soche Mengen an Sand verwerte.
Auf der anderen Seite hast du recht, man findet die Eier im Stroh wirklich nicht so einfach, allerdings denke ich würden die Wachteln sich immer die Ecke mit Heu oder Stroh aussuchen um dort zu legen. Schlecht laufen können sie darauf nicht, sie treten es sich einfach platt, aber es verschmutzt und verklebt schnell und verdreckt damit die Eier und die Füße der Wachteln.
Wie wäre es den mit Hobelspähne als Streu, die ist sehr saugstark und kompostierbar und man findet die Eier gut. Ich beziehe sie über einen Reithof in der nähe in dem Großpack für Pferde für 7,50€. Damit streue ich alle Wachteln ein, die Hühner bekommen Stroh, die Fasane zur hälfte auch Spähne, den rest Rindenmulch.

Lg
Nelje

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"Die Aussage 'Kein Mensch wäre so dumm, so etwas zu tun' stimmt nicht. Irgend jemand wäre immer so dumm, etwas wirklich Dummes zu tun - nur um zu sehen, ob es möglich wäre. Wenn du in einer versteckten Höhle einen Schalter anbringst und ein Schild aufhängst 'ENDE-DER-WELT-SCHALTER. BITTE NICHT DRÜCKEN', hätte das Schild nicht einmal Zeit zu trocknen."
-- Terry Pratchett - "Thief Of Time"


Tom ( gelöscht )
Beiträge:

20.01.2011 15:52
#3 RE: Sand als Bodengrund? antworten

Hallo lila,
ich kann Nelje da nur zustimmen. Ich hab zwar keine so große Fläche, wie du, aber ob Sand oder Streu, beides ist recht gleich-teuer.
Kauf dir am besten gleich so eine riesen Packung, die sind günstiger und trotz der Größe ruck zuck weg. Ich hab eben eine Außenvoliere + beheizten Stall und in der Außenvoliere kommt immer mal Regen rein, deshalb bevorzuge ich Rindenmulch und eben in den Häuschen und den trockenen Stellen Heu, dass mögen sie lieber als Stroh, da es nicht so borstig ist.
Als Sandbad hab ich eine einfache Kaninchentoilette die eben mit Vogelsand gefüllt ist. Dort schaue ich, wie auch im Stall einmal täglich nach den Eiern... aber z.Z. legen die ja eh keine.
Im Stall, habe im jetzt im Winter nur Heu und ich Sommer teils Heu, teils Hobelspähne. In den Spähnen baden sie auch ganz gerne. Ich kaufe mir immer ein 10l Paket, kosten etwa 1,50€ und reicht für 2x sauber machen. Heu und Hobelspähne, lassen sich sehr gut kompostieren. Der Rindenmulch, ist nach einigen Monaten von alleine "verschwunden" und wird dann erneuert. Hast du deine Volli innen oder außen?


Georg Offline



Beiträge: 207

07.02.2011 16:32
#4 RE: Sand als Bodengrund? antworten

Eine allgemeine Frage zum Sand.
Unterscheidet ihr zwischen Badesand und Grit?
Brauchen die Wachteln zum Baden einen feineren Sand als für den Magen?
Es gibt ja den normalen Vogelsand und auch den ganz feinen Terrariensand

LG
Georg


DerGrassmann ( gelöscht )
Beiträge:

07.02.2011 16:41
#5 RE: Sand als Bodengrund? antworten

Grüß dich!

In meiner 9qm Außenvoliere habe ich ganz normalen Reinsand, sprich Sand aus dem Baggerloch, frisch, sauber, nicht durch andere Tiere verseucht, geht hervorragend!

Da finden die Tiere feinen Sand zum baden, Steinchen aller Größe zum aufpicken.
Es muß nur unbedingt alles ganz trocken sein, logo!

Das Saubermachen ist recht unkompliziert: Handfeger, Schaufel, die oberste Schicht wegfegen und Kot und andere Reste können entfernt werden. Soviel Sand fällt dabei pro Reinigung nicht an, etwas bei der Größe sind es 30 Liter bei mir, die werden im Beet mit untergebuddelt, freuen sich die Pflanzen.

Ganz sauber müßte ich nur machen wenn ich starke Wühler hätte wie Hühner, die dann den ganzen Boden komplet umgraben, aber bei den Zwergen ist immer nur die oberste Schicht dreckig.

Vogelsand etc. muß bei der Größe echt nicht sein, aber Kalk brauchen die dann entweder im Futter oder zusätzlich, denn der ist sonst im "Vogelsand" mit drin zum aufpicken.
Hoffe ich konnte weiterhelfen!


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